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Samstag, 24. Dezember 2011

Panik im US-Wahlkampf: Ron Paul kann gewinnen

Vielleicht lässt sich die Unruhe der Neokonservativen über Paul psychologisch erklären: Die Positionen Pauls – für wirtschaftliche, aber auch bürgerliche Freiheiten; starke Landesverteidigung, aber Abzug der Truppen aus dem Ausland; Schrumpfung des Wohlfahrtsstaates, aber auch Beendigung des Drogenkrieges und so weiter – durchbrechen das gewohnte rechts-links-Schema.

Neokonservative befürchten vielleicht, am Ende den verhassten Obama wählen zu müssen, falls Paul aller Widerstände zum Trotz der republikanische Kandidat werden sollte. Im Gegensatz zu Paul verspricht der coole Halbschwarze im Weißen Haus, braunhäutige Menschen weiterhin zu bombardieren und mit Drohnen zu terrorisieren. Obama hat zudem gerade letzte Woche darauf bestanden, dass der Kongress ein Gesetz verabschiedet, das dem Militär erlaubt, selbst US-Bürger im eigenen Land ohne Anklage einfach festzunehmen und unbefristet wegzusperren – der bloße Verdacht auf Gefährdung der inneren Sicherheit genügt. Und was verdächtig ist, entscheidet das Exekutivorgan.

Dieser Trend zum inzwischen offenen Faschismus liegt in der Logik des Wucherstaates, den Obama führt und immer befürwortet hat. Der Minimalstaatler Paul hält den machtverliebten Neokonservativen einen klaren Spiegel vor, und sie erkennen, vielleicht unbewusst, dass sie Obama ähnlicher sehen als ihnen lieb ist. Ebenso ergeht es übrigens vielen Linken, wenn sie in diesen Spiegel schauen, nur umgekehrt.

Ganzer Text finden Sie auf der Seite von "eigentümlich frei"

Ron Paul geht in Führung

Ein neuer Stern geht am Firmament des US-Präsidentschaftswahlkampfs auf. Im Rennen darum, welcher Republikaner nächstes Jahr Barack Obama das Amt streitig machen darf, führt einer jüngsten Umfrage zufolge der texanische Abgeordnete Ron Paul. Das dem demokratischen Lager zugerechnete Meinungsforschungsinstitut "Public Policy Polling" prognostiziert dem überzeugten Liberalen 23 Prozent der Stimmen im Bundesstaat Iowa. Dort findet am 3. Jänner die erste republikanische Vorwahl zur Präsidentschaftskandidatur statt. An zweiter Stelle liegt der bundesweite Favorit und ehemalige Gouverneur von Massachusetts Mitt Romney. Auf den dritten Platz käme der Umfrage zufolge der ehemalige Sprecher des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, mit 14 Prozent.

Mehr dazu in der Wiener Zeitung

Mittwoch, 17. August 2011

Obamas millionenteurer Darth Vader Bus

Seit wenigen Tagen ist 0bama zwecks Wahlkampf auf einer Bustour durch die USA. Dabei stellt er einmal mehr seine elitäre Abgehobenheit unter Beweis. Auf seiner Reise zum Volk, lässt sich der Narzisst 0bama in einem speziell für ihn angefertigten Hochsicherheitsbus transportieren.

Während den Präsidenten bis anhin handelsübliche, durch den Secret Service zusätzlich gesicherte Busse genügten, braucht 0bama einen schwarzen Monsterbus im Wert von über einer Million Dollar.

Neben der Tatsache, dass der schwarze Bus durch seine Monstrosität und seine schwarz getönten Scheiben an Darth Vader erinnert und eine angsteinflössende Wirkung hat, ist es in Zeiten wirtschaftlicher Not äusserst arrogant, wenn ein Präsident Millionen für einen persönlichen Bus verschwendet.

Mehr dazu in der L.A Times: Obama's big bad bus




Montag, 15. August 2011

Obamas Beliebtheit im Sturzflug

Erstmals sind weniger als 40 % der Amerikaner mit den Leistungen ihres Präsidenten zufrieden. In der letzten, der regelmässig durchgeführten Meinungsumfrage des Gallup-Institutes, sind nur noch 39 % der Bevölkerung mit Obama's Arbeit einverstanden.

Mehr dazu in der L.A. Times


Sonntag, 14. August 2011

Tim Pawlenty steigt aus dem Präsidentschaftsrennen aus

Der ehemalige Gouvernor von Minnesota hat seine Ambitionen um den Einzug in das Weisse Haus begraben.

Die Ankündigung des 50jährigen Pawlenty kam trotz seines dritten Platzes in der bedeutenden Iowa Straw Poll wenig überraschend. Dies vor allem weil er nur gerade halb so viele Stimmen holen konnte wie Bachmann und Ron Paul. Ein weiterer Grund für den Rückzug Pawlentys ist, dass Rick Perry offiziell ins Rennen um die Obama-Nachfolge angekündigt hat.

Quelle: Boston Globe


Ron Paul, der Schrecken des Polit-Establishment

Der eigentliche Sieger von Iowa heisst Ron Paul

Der langjährige US-Kongressabgeordnete und Präsidentschaftskandidat Ron Paul hat am vergangenen Samstag bei der traditionellen Probeabstimmung der Republikaner im Bundesstaat Iowa den zweiten Platz errungen. Er landete dabei nur knapp hinter der Siegerin und gebürtigen Iowain Michele Bachmann. Die Kongressabgeordnete aus Minnesota errang 4823 Stimmen und 28,55 Prozent. Paul erzielte 4671 Stimmen und 27,65 Prozent. Der Nächstplatzierte, der ehemalige Gouverneur von Minnesota Tim Pawlenty, erhielt nur 2293 Stimmen und 13,58 Prozent. Teilnehmen durften ausschließlich alle Einwohner des Bundesstaates Iowa über 18 Jahre. Bei der letzten Probeabstimmung vor vier Jahren hatte der für seine Prinzipienfestigkeit und seinen innen- wie außenpolitischen Nichtinterventionismus bekannte Texaner Paul nur 1305 Stimmen und 9,1 Prozent erzielt.

In ersten Kommentaren zeigten sich Unterstützer Pauls mit dem Ausgang der Probeabstimmung sehr zufrieden. Publizist Lew Rockwell schrieb in seinem persönlichen Blog „Lew Rockwell’s Political Theatre“: „Dass Ron im kriegerisch-christlichen Iowa praktisch gleichauf mit Michele Bachmann auf dem ersten Platz liegt ist für ihn ein klarer Sieg.“ Daniel McAdams ergänzte im Lewrockwell.com-Blog: „Der Sieg Bachmanns bedeutet, dass die Medien nicht auf ihren Schadensbegrenzungstrick zurückfallen werden, den sie für den Fall eines Sieges Ron Pauls bereitgehalten hatten, nämlich zu behaupten, diese Abstimmung bedeute nichts. Also bedeutet sie etwas. Und dann bedeutet es auch etwas, dass Paul den Rest des traurigen Haufens dezimiert hat, die ihn in der Fernsehdebatte vor einigen Tagen noch verhöhnten.“ Pauls Sohn, Senator Rand Paul aus Kentucky, wies in einem Interview mit Fox News darauf hin, dass mit den beiden Erstplazierten zwei ausgewiesene „Tea-Party“-Kandidaten gewonnen haben, während der Rest der Kandidaten weit abgeschlagen liegt.

Rick Perry, der Gouverneur von Texas, der gestern erst seine Kandidatur zum US-Präsidentenamt verkündete und nicht auf dem Abstimmungszettel stand, bekam 718 sogenannte „write in“-Stimmen und 4,25 Prozent und damit mehr als der von den Hauptmedien bisher als „Favorit“ bezeichnete Mitt Romney, der nicht nach Iowa gekommen war und nur 567 Stimmen und 3,36 Prozent erhielt. Beobachter vermuten, dass die US-Machtelite Perry als Kandidaten der Republikaner sehen wollen.