Vielleicht lässt sich die Unruhe der Neokonservativen über Paul psychologisch erklären: Die Positionen Pauls – für wirtschaftliche, aber auch bürgerliche Freiheiten; starke Landesverteidigung, aber Abzug der Truppen aus dem Ausland; Schrumpfung des Wohlfahrtsstaates, aber auch Beendigung des Drogenkrieges und so weiter – durchbrechen das gewohnte rechts-links-Schema.
Neokonservative befürchten vielleicht, am Ende den verhassten Obama wählen zu müssen, falls Paul aller Widerstände zum Trotz der republikanische Kandidat werden sollte. Im Gegensatz zu Paul verspricht der coole Halbschwarze im Weißen Haus, braunhäutige Menschen weiterhin zu bombardieren und mit Drohnen zu terrorisieren. Obama hat zudem gerade letzte Woche darauf bestanden, dass der Kongress ein Gesetz verabschiedet, das dem Militär erlaubt, selbst US-Bürger im eigenen Land ohne Anklage einfach festzunehmen und unbefristet wegzusperren – der bloße Verdacht auf Gefährdung der inneren Sicherheit genügt. Und was verdächtig ist, entscheidet das Exekutivorgan.
Dieser Trend zum inzwischen offenen Faschismus liegt in der Logik des Wucherstaates, den Obama führt und immer befürwortet hat. Der Minimalstaatler Paul hält den machtverliebten Neokonservativen einen klaren Spiegel vor, und sie erkennen, vielleicht unbewusst, dass sie Obama ähnlicher sehen als ihnen lieb ist. Ebenso ergeht es übrigens vielen Linken, wenn sie in diesen Spiegel schauen, nur umgekehrt.
Ganzer Text finden Sie auf der Seite von "eigentümlich frei"
Samstag, 24. Dezember 2011
Ron Paul geht in Führung
Ein neuer Stern geht am Firmament des US-Präsidentschaftswahlkampfs auf. Im Rennen darum, welcher Republikaner nächstes Jahr Barack Obama das Amt streitig machen darf, führt einer jüngsten Umfrage zufolge der texanische Abgeordnete Ron Paul. Das dem demokratischen Lager zugerechnete Meinungsforschungsinstitut "Public Policy Polling" prognostiziert dem überzeugten Liberalen 23 Prozent der Stimmen im Bundesstaat Iowa. Dort findet am 3. Jänner die erste republikanische Vorwahl zur Präsidentschaftskandidatur statt. An zweiter Stelle liegt der bundesweite Favorit und ehemalige Gouverneur von Massachusetts Mitt Romney. Auf den dritten Platz käme der Umfrage zufolge der ehemalige Sprecher des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, mit 14 Prozent.
Mehr dazu in der Wiener Zeitung
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Donnerstag, 8. September 2011
Ron Paul: Konsistenz und Weitsicht
Beeindruckendes Video: Seit Jahren ist er seiner Meinung treu geblieben! Wie sagte Gandhi doch:
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mittwoch, 7. September 2011
Ron Paul unterstützte Reagan, Rick Perry kämpfte für Al Gore...
Wer ist wohl der bessere Kandidat, jener der Ronald Reagan unterstützte oder jener, der für Al Gore kämpfte? Hier ist Ron Paul's vrernichtender Angriff auf Rick Perry.
Mittwoch, 31. August 2011
Ron Paul kann gewinnen
Eine treffende Analyse in der linken "Huffington Post" über die Möglichkeit, dass Ron Paul der nächste Präsident der USA sein könnte.
Mehr dazu unter: Ron Paul can win
Specifically, on all the metrics that a year ago everyone accepted as useful indicators of political standing, Ron Paul is not just a front-runner but a strong one.
First, and most directly, he does extremely well in polls. The organization of his grassroots support is not just excellent; it is remarkable, by historic and global measures. His ability to raise money from actual voters is second to none. His appeal to independents and swing voters is an order of magnitude greater than that of his competitors. Secondarily, he has more support from military personnel than all other candidates put together, if measured by donations; he has the most consistent voting record; he has the magical quality of not coming off as a politician; he oozes integrity and authenticity, and, as far as we know, he has a personal life and marriage that reflects deep stability and commitment.
Mehr dazu unter: Ron Paul can win
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